An die Stadt Hungen wurden in den 70er Jahren die angrenzenden Gemeinden Obbornhofen, Bellersheim, Nonnenroth, Utphe, Inheiden, Langd, Rabertshausen, Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff und Villingen an die Stadt angegliedert. Zusammen habe sie heute 13.600 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Besucher finden in den ausgedehnten Wäldern Ruhe und Entspannung. Entlang der Deutschen Limesstraße ...
An die Stadt Hungen wurden in den 70er Jahren die angrenzenden Gemeinden Obbornhofen, Bellersheim, Nonnenroth, Utphe, Inheiden, Langd, Rabertshausen, Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff und Villingen an die Stadt angegliedert. Zusammen habe sie heute 13.600 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Besucher finden in den ausgedehnten Wäldern Ruhe und Entspannung. Entlang der Deutschen Limesstraße stößt man hier auf Spuren der römischen Vergangenheit. Sehenswert sind das mittelalterliche Schloss in der Kernstadt, die Stadtkirche sowie zahlreiche Fachwerkgebäude.
Im Sommer laden die vier Seen der Stadt zu einem besonderen Freizeitvergnügen ein. Besonders der Trais-Horloff/Inheidener See mit Segelschule zieht immer wieder zu sportlichen Aktivitäten in einer reizvollen Landschaft an.
Die evangelische Stadtkirche, das älteste Bauwerk Hungens, wurde 1286 erstmals urkundlich erwähnt. In ihrem in Jahrhunderten gewachsenen Erscheinungsbild vereint sie die Baustile der Romantik, Gotik, Renaissance und des Barock.Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstand der romanische untere Teil des Turmes, der sich zwischen Chor und Schiff befindet. Die zwei oberen Geschosse stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie weisen spätromanische und frühgotische Stilelemente auf. 1905 wurden bei Renovierungsarbeiten wertvolle Wandmalereien im Turm entdeckt und freigelegt. Diese Gemälde hatte man nach der Reformation (um 1600) schlichtweg übermalt. Die jahrhundertealten Freskenmalereien wurden sorgfältig von der Tünche befreit und anlässlich des Stadtjubiläums von dem Restaurateur Velte aufgefrischt. Ein kunstvoll schmiedeeisernes Gitter trennt den alten Turm von dem spätgotischen, 1518 geweihten Chorraum. Da der Chor nach der Reformation nicht mehr für den Gottesdienst genutzt wurde, diente er dem Grafenhaus Solms-Hungen, das fast 100 Jahre lang seinen Sitz in Hungen hatte, als Grabkapelle. Die mit kostbaren Wappen- und Schriftarbeiten geschmückten gräfli ...
Über die ersten Anfänge einer Befestigung des kleinen Burghügels, knapp 15 m über der Horloff, können nur Mutmaßungen angestellt werden. Das heutige Schloss wurde seit der Mitte des 15. Jahrhunderts anstelle einer älteren Burganlage, die 1383 urkundlich verbürgt ist, errichtet. In den nun folgenden Jahrhunderten wurde das Schloss mehrmals erweitert, verändert und 1974 in einem einmaligen Projekt von einer Eigentümergemeinschaft erworben und unter großem Einsatz in seinen heutigen Zustand versetzt. ...
Der Rundweg beginnt in der Altstadt und verbindet die Naherholungsgebiete im Norden und Süden der Stadt Hungen miteinander. Schöne Waldgebiete mit ein ...