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Evangelische Marienkirche (Bild 1)
Die Marienkirche ist die ehemalige Kirche des Prämonstratenserstifts Langenselbold. Sie stammt vermutlich aus dem späten 12. Jahrhundert und wird 1223 das erste Mal urkundlich in einem Schutzbrief des Papstes Honorius III. für das Kloster Selbold erwähnt. In dieser Urkunde, die 1238 durch eine weitere bekräftigt wird, sichert der Papst den Chorherren des Klosters Selbold die Patronatsrechte über die Marienkirche zu. Diese Entscheidung hat entsprechende Auswirkungen auf den Bau der Peterskirche.
Katholische Kirche St. Peter (Bild 2)
Der Ursprung von St. Peter liegt im frühen 13. Jahrhundert. Die Kirche war als Stadtpfarrkirche von den reichen Bürgern Gelnhausens geplant worden. Dies brachte die Stadt in Konflikt mit dem Kloster Selbold, das zu diesem Zeitpunkt das Patronatsrecht für alle Kirchen in Gelnhausen innehatte. Der Streit eskalierte bis hin zum Papst Gregor IX., der 1238 im Sinne des Klosters entschied. Dies führte zur Koexistenz der Peterskirche mit der Marienkirche. Diese war die eigentliche Kirche in Gelnhausen. Die Peterskirche wird im 13. bis 15. Jahrhundert hauptsächlich in der Funktion als Trau-, Tauf- und Beerdigungskirche urkundlich erwähnt.
Ehemalige Synagoge
Die Synagoge in Gelnhausen hat in ihrem Bestehen eine rege An- und Umbautätigkeit erfahren, so dass sich Teile von ihr nur bis an den Anfang des 17. Jahrhunderts zurückdatieren lassen. Sie verfügt über einen barocken Thoraschrein. Den Zerstörungen, denen viele jüdische Gotteshäuser in der "Reichskristallnacht" zum Opfer fielen, entging die Gelnhäuser Synagoge. Sie wurde im September 1938 verkauft. Da bereits Monate vorher die letzten Gemeindemitglieder aufgrund ständiger Anfeindungen die Stadt verlassen hatten, existierte zu diesem Zeitpunkt keine jüdische Gemeinde mehr in Gelnhausen. Gelnhausen erhielt in dieser Zeit auch den Titel der "ersten judenfreien Stadt im Deutschen Reich". 1981 kaufte die Stadt das Gebäude und begann mit umfangreichen Sanierungsarbeiten. Seit deren Abschluss im Jahr 1986 ist sie ein Ort kultureller Begegnung in Gelnhausen.
Die Route geht quer durch Hessen. Es sind insgesamt 239 km. Von Rüdesheim geht es durch die Weinberge und später entlang am Main und Kinzig bis nach Tann. Leichtfüßig radelt es sich dank kaum spürbarer Schwierigkeitsgrade im ...
Der Hessische Radfernweg R3 ist einer von neun Radfernwegen in Hessen. Er trägt den Namen Rhein-Main-Kinzig-Radweg und steht unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters. Der Radfernweg beginnt in Rüdesheim am Rhein und verläuft überwiegend übe ...
Gelnhausen, die Barbarossastadt, ist Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Osten Hessens. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.
Gelnhausen liegt am Südrand des Vogelsbergs und am Nordrand des Spessarts im Kinzigtal. Die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war, fließt von Osten nach Westen mitten durch ...
Gelnhausen, die Barbarossastadt, ist Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Osten Hessens. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.
Gelnhausen liegt am Südrand des Vogelsbergs und am Nordrand des Spessarts im Kinzigtal. Die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war, fließt von Osten nach Westen mitten durch die Stadt.
Seit dem 1. Januar 2007 ist die aktuelle geografische Mitte der EU exakt bei 50° 10′ 21″ nördlicher Breite und 9° 9′ 0″ östlicher Länge im südlichsten Teil von Meerholz, einem Stadtteil Gelnhausens: inmitten eines Feldes am Fuße des „Niedermittlauer Heiligenkopfes“. Am 26. Januar 2007 hisste der hessischen Europaminister Volker Hoff an der Stelle symbolisch eine Flagge der Europäischen Union (es gibt Mittelpunkt T-Shirts etc...)
Die Stadtgründung von Gelnhausen erfolgte im Jahr 1170 durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), was ihr den heute geläufigen Beinamen "Barbarossastadt" einbrachte.
Das Gebäude der früheren Augusta-Schule auf der Nordseite des Obermarktes beherbergt das Heimatmuseum. Hier finden sich Ausstellungsstücke aus allen Epochen der Geschichte von Gelnhausen. Die ältesten Fundstücke aus der Gegend sind 300.000 Jahre alt. Eine besondere Einrichtung ist der sogenannte Fund des Monats. Hierbei wird ein Exponat aus dem Museum im Foyer des Rathauses ausgestellt.
Die Kaiserpfalz (auch „Barbarossaburg“ genannt) wurde direkt nach der Stadtgründung südöstlich von Gelnhausen auf einer Kinziginsel – wahrscheinlich auf dem Platz der früheren Burg der Reginbodonen) – gebaut. Sie war eine der kleineren Pfalzbauten Friedrichs I. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Pfalz des deutschen Königs diente sie auch als Verwaltungssitz für das um den Pfalzbau liegende Königsgut. Um ihre Funktion zu unterstreichen, wurde sie in deutlich sichtbarem Abstand zum eigentlichen Stadtgebiet gebaut. Dies führte zu dem Effekt, dass bis zum Jahr 1895 die Gebäudeansammlung um die Burg herum eine eigenständige Gemeinde gebildet hat.
Quelle: http://www.wikipedia.de
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Urlaub im Spessart
Der Spessart ist ein beliebtes Reiseziel. Nicht zuletzt als Erholungsgebiet, sondern auch weil es eine Vielfalt an historischen und kulturellen Attraktionen bereit hält. Hier finden Sie auch viele Wanderwege, wie den Eselsweg, der über den Hauptkamm des Spessarts läuft oder dem mittelalterlichen Handelsweg, die Birkenhainer Straße. Bekannt für den Spessart ist das Wassers ...
Der Spessart ist ein beliebtes Reiseziel. Nicht zuletzt als Erholungsgebiet, sondern auch weil es eine Vielfalt an historischen und kulturellen Attraktionen bereit hält. Hier finden Sie auch viele Wanderwege, wie den Eselsweg, der über den Hauptkamm des Spessarts läuft oder dem mittelalterlichen Handelsweg, die Birkenhainer Straße. Bekannt für den Spessart ist das Wasserschloss Mespelbrunn, welches abgelegen zwischen Frankfurt am Main und Würzburg liegt. Idyllisch ragt es wie im Märchen aus dem Wasser und lädt zum Träumen ein.
Attraktives Ausflugsziel im Spessart ist die Stadt Aschaffenburg. Sie punktet nicht nur als Einkaufsstadt, sondern auch historisch. Zu erwähnen ist die Stiftsbasilika St. Peter und Alexander aus dem 10. Jahrhundert. Bedeutende Artefakte aus der Sakralkunst, das romanische Kruzifix oder die „Beweinung Christi“ von Grünewald, sprechen anspruchsvolle historisch wie religiös interessierte Besucher an.
Im hessischen Teil des Kinzigtals, dort wo die Kinzig hindurchfließt, die den Namen Main-Kinzig-Kreis begründet, können Sie besonders im Sommer schöne Stunden am Stausee bei Ahl verbringen. Dieser liegt zwischen der Kurstadt Bad Soden-Salmünster und sein Geheimnis liegt im Solewasser, welches bei Menschen mit Schmerzen im Knochenapparat gesundheitsfördernd wirkt. Die Kinzig fließt westlich von Schlüchtern Richtung Südwesten direkt an die Grenze des nördlichen Vogelsberg und dem südlichen Spessart.
Spaß für die ganze Familie verspricht der Erlebnispark Steinau an der Straße mitten in der Region Bergwinkel. Blumenanlagen und Tiergehege finden Sie dort wie auch Fahrgeschäfte. Etwa die Rodelbahn und die Eisenschienenhochbahn.
Mögen Sie Märchen und besonders die der Gebrüder Grimm? Dann besuchen Sie Hanau, die Brüder Grimm-Stadt östlich des Rhein-Main-Gebiets, dort wo die Kinzig in den Main mündet. Hanau gilt als kulturelles Zentrum des Main-Kinzig-Kreises. Unbedingt zu erwähnen sind die Wasserburg und die Stadtmauer in der Altstadt. Als Stätte der Goldschmiedekunst hat Hanau sich ebenfalls einen Namen gemacht und ist von industrieller Bedeutung - damals wie heute.