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Der Hexenturm ist ein original erhaltener Geschützturm aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Erbaut wurde er zwischen 1447 und 1478 während der Hussitenkriege, um die Stadt gegen Angriffe der Taboriten (einer radikalen Gruppe von Hussiten) zu schützen. Deren Bewaffnung umfasste nämlich auch kleinere Belagerungsgeschütze. Da diese auf Wagen des Trosses fest montiert waren, stellten sie eine in dieser Form unbekannte Gefahr dar. Der mit 24 Metern Gesamthöhe und 9 Metern Durchmesser für seine Zeit recht beachtliche Rundturm war eine Reaktion auf diese technische Neuentwicklung.
In der ersten Zeit seines Bestehens hatte er den Namen Fratzenstein. Seinen heutigen Namen erhielt er dadurch, dass während der Hexenverfolgungen dort vermeintliche Hexen eingekerkert wurden.
Der Bau wurde an die bestehende Stadtmauer angelehnt. Seine Position wurde so gewählt, dass die Brücke zwischen Gelnhausen und der Gemeinde Burg von ihm aus geschützt werden konnte.
Die Route geht quer durch Hessen. Es sind insgesamt 239 km. Von Rüdesheim geht es durch die Weinberge und später entlang am Main und Kinzig bis nach Tann. Leichtfüßig radelt es sich dank kaum spürbarer Schwierigkeitsgrade im ...
Der Hessische Radfernweg R3 ist einer von neun Radfernwegen in Hessen. Er trägt den Namen Rhein-Main-Kinzig-Radweg und steht unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters. Der Radfernweg beginnt in Rüdesheim am Rhein und verläuft überwiegend übe ...
Gelnhausen, die Barbarossastadt, ist Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Osten Hessens. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.
Gelnhausen liegt am Südrand des Vogelsbergs und am Nordrand des Spessarts im Kinzigtal. Die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war, fließt von Osten nach Westen mitten durch ...
Gelnhausen, die Barbarossastadt, ist Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Osten Hessens. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.
Gelnhausen liegt am Südrand des Vogelsbergs und am Nordrand des Spessarts im Kinzigtal. Die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war, fließt von Osten nach Westen mitten durch die Stadt.
Seit dem 1. Januar 2007 ist die aktuelle geografische Mitte der EU exakt bei 50° 10′ 21″ nördlicher Breite und 9° 9′ 0″ östlicher Länge im südlichsten Teil von Meerholz, einem Stadtteil Gelnhausens: inmitten eines Feldes am Fuße des „Niedermittlauer Heiligenkopfes“. Am 26. Januar 2007 hisste der hessischen Europaminister Volker Hoff an der Stelle symbolisch eine Flagge der Europäischen Union (es gibt Mittelpunkt T-Shirts etc...)
Die Stadtgründung von Gelnhausen erfolgte im Jahr 1170 durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), was ihr den heute geläufigen Beinamen "Barbarossastadt" einbrachte.
Das Gebäude der früheren Augusta-Schule auf der Nordseite des Obermarktes beherbergt das Heimatmuseum. Hier finden sich Ausstellungsstücke aus allen Epochen der Geschichte von Gelnhausen. Die ältesten Fundstücke aus der Gegend sind 300.000 Jahre alt. Eine besondere Einrichtung ist der sogenannte Fund des Monats. Hierbei wird ein Exponat aus dem Museum im Foyer des Rathauses ausgestellt.
Die Kaiserpfalz (auch „Barbarossaburg“ genannt) wurde direkt nach der Stadtgründung südöstlich von Gelnhausen auf einer Kinziginsel – wahrscheinlich auf dem Platz der früheren Burg der Reginbodonen) – gebaut. Sie war eine der kleineren Pfalzbauten Friedrichs I. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Pfalz des deutschen Königs diente sie auch als Verwaltungssitz für das um den Pfalzbau liegende Königsgut. Um ihre Funktion zu unterstreichen, wurde sie in deutlich sichtbarem Abstand zum eigentlichen Stadtgebiet gebaut. Dies führte zu dem Effekt, dass bis zum Jahr 1895 die Gebäudeansammlung um die Burg herum eine eigenständige Gemeinde gebildet hat.
Quelle: http://www.wikipedia.de
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Urlaub
in der Ferienregion
Spessart-Kinzigtal
Urlaub im Spessart
Der Spessart ist ein beliebtes Reiseziel. Nicht zuletzt als Erholungsgebiet, sondern auch weil es eine Vielfalt an historischen und kulturellen Attraktionen bereit hält. Hier finden Sie auch viele Wanderwege, wie den Eselsweg, der über den Hauptkamm des Spessarts läuft oder dem mittelalterlichen Handelsweg, die Birkenhainer Straße. Bekannt für den Spessart ist das Wassers ...
Der Spessart ist ein beliebtes Reiseziel. Nicht zuletzt als Erholungsgebiet, sondern auch weil es eine Vielfalt an historischen und kulturellen Attraktionen bereit hält. Hier finden Sie auch viele Wanderwege, wie den Eselsweg, der über den Hauptkamm des Spessarts läuft oder dem mittelalterlichen Handelsweg, die Birkenhainer Straße. Bekannt für den Spessart ist das Wasserschloss Mespelbrunn, welches abgelegen zwischen Frankfurt am Main und Würzburg liegt. Idyllisch ragt es wie im Märchen aus dem Wasser und lädt zum Träumen ein.
Attraktives Ausflugsziel im Spessart ist die Stadt Aschaffenburg. Sie punktet nicht nur als Einkaufsstadt, sondern auch historisch. Zu erwähnen ist die Stiftsbasilika St. Peter und Alexander aus dem 10. Jahrhundert. Bedeutende Artefakte aus der Sakralkunst, das romanische Kruzifix oder die „Beweinung Christi“ von Grünewald, sprechen anspruchsvolle historisch wie religiös interessierte Besucher an.
Im hessischen Teil des Kinzigtals, dort wo die Kinzig hindurchfließt, die den Namen Main-Kinzig-Kreis begründet, können Sie besonders im Sommer schöne Stunden am Stausee bei Ahl verbringen. Dieser liegt zwischen der Kurstadt Bad Soden-Salmünster und sein Geheimnis liegt im Solewasser, welches bei Menschen mit Schmerzen im Knochenapparat gesundheitsfördernd wirkt. Die Kinzig fließt westlich von Schlüchtern Richtung Südwesten direkt an die Grenze des nördlichen Vogelsberg und dem südlichen Spessart.
Spaß für die ganze Familie verspricht der Erlebnispark Steinau an der Straße mitten in der Region Bergwinkel. Blumenanlagen und Tiergehege finden Sie dort wie auch Fahrgeschäfte. Etwa die Rodelbahn und die Eisenschienenhochbahn.
Mögen Sie Märchen und besonders die der Gebrüder Grimm? Dann besuchen Sie Hanau, die Brüder Grimm-Stadt östlich des Rhein-Main-Gebiets, dort wo die Kinzig in den Main mündet. Hanau gilt als kulturelles Zentrum des Main-Kinzig-Kreises. Unbedingt zu erwähnen sind die Wasserburg und die Stadtmauer in der Altstadt. Als Stätte der Goldschmiedekunst hat Hanau sich ebenfalls einen Namen gemacht und ist von industrieller Bedeutung - damals wie heute.