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Nachdem vermutlich bereits in vorchristlicher Zeit der Kirchberg in Haiger für kultische Zwecke genutzt wurde, stand nach der Christianisierung eine Taufkirche an diesem Ort. Der mächtige Turm diente als Wehr- und Fluchtburg. Die Kirche wurde von König Konrad I. am 14. April 914 zusammen mit dem Königshof Heigera und den Marktrechten dem Weilburger Walpurgisstift geschenkt.
Im Jahr 1048 wurde der im romanischen Baustil errichtete neue Kirchenbau von Erzbischof Eberhard von Trier geweiht. Über 400 Jahre später erfolgte der Umbau der Kirche im spätgotischen Stil: die flache Holzdecke wurde durch steinerne Gewölbe ersetzt, Seitenschiffe und Altarraum angebaut.
Der Altarraum bot in den Jahren von 1485 bis etwa 1490 flämischen Malern genügend Platz und Gelegenheit, um ihn mit drei unterschiedlichen Freskenzyklen auszuschmücken. Sie zeigen in der unteren Ebene die Leidensgeschichte Jesu vom Einzug nach Jerusalem bis hin zur Himmelfahrt, in der mittleren Ebene zwölf Apostel, und letztlich unter der Gewölbedecke Jesus als den Weltenrichter, die vier Evangelisten, das Schweißtuch der Veronika und einiges mehr. Geldgeber für diese künstlerische Ausschmückung waren die beiden letzten Ritter von Haiger, Hermann und dessen Sohn Jost.
Nach der Einführung der Reformation 1578 wurden die Fresken – vermutlich 1588 – übertüncht. Kurios ist, dass gerade dieses im Lauf der Jahre mehrfache Überstreichen der Wände für den Erhalt der Wandgemälde gesorgt hat. Der Stadtbrand von 1723 erfasste auch die Haigerer Kirche und hätte die Fresken zerstört – wären sie nicht übermalt worden.
Um 1900 fing die Tünche an manchen Stellen an abzubröckeln, 1902 kamen neben dem Eingang zur Sakristei Bildteile zum Vorschein und im Wesentlichen im Jahr 1905 wurden die Gemälde wieder freigelegt.
Der Rothaarsteig ist ein rund 154 km langer und 2001 eröffneter Wanderweg auf dem Gebirgskamm des Rothaargebirges im Bereich der Grenze von Nordrhein-Westfalen und Hessen (Deutschland).
Der Hauptweg des Rothaarsteigs führt von Brilon in einem s-förmigen Verlauf unter anderen über den Kahlen Asten nach Dillenburg. Sein größter Teil befindet sich im Naturpark Rothaargebirge. Er verläuft über die meist dicht bewaldeten Berge des Rothaargebirge ...
Die 86 km Traumroute führt den Wanderer durch den Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Der Weg führt an glitzernde Wasserflächen, grüne Wiesen und weiten Feldern vorbei. Besonders interessante Schlösser, verlassene Burgruinen und auch aufgelassene Steinbrüche bieten ein abwechslungsreiches Wandererlebnis. Bergkuppen und hohe Aussichtstürme laden zu wunderschönen Fernsichten über das Lahn-Dill-Bergland ein. ...
Haiger liegt am östlichen Rand des Westerwalds bzw. an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges (Kalteiche) etwa 9 km nordöstlich des Dreiländerecks Hessen–Nordrhein-Westfalen–Rheinland-Pfalz und ist zugleich die nördlichste Stadt im Lahn-Dill-Kreis. Nördlich des Ortsteils Offdilln entspringt die Dill, nördlich des Gewerbe- und Industriegebiets „Haiger-Kalteiche“ entspringt die Heller.
Haiger liegt am östlichen Rand des Westerwalds bzw. an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges (Kalteiche) etwa 9 km nordöstlich des Dreiländerecks Hessen–Nordrhein-Westfalen–Rheinland-Pfalz und ist zugleich die nördlichste Stadt im Lahn-Dill-Kreis. Nördlich des Ortsteils Offdilln entspringt die Dill, nördlich des Gewerbe- und Industriegebiets „Haiger-Kalteiche“ entspringt die Heller.
Haiger grenzt im Norden an die Stadt Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen) und die Gemeinde Dietzhölztal, im Osten an die Gemeinde Eschenburg und die Stadt Dillenburg, im Süden an die Gemeinde Breitscheid (alle im Lahn-Dill-Kreis), sowie im Westen an die Gemeinden Burbach und Wilnsdorf (beide im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen).
Zur Stadt gehören neben der Kernstadt Haiger die Stadtteile Sechshelden, Langenaubach, Flammersbach, Allendorf, Seelbach, Steinbach, Rodenbach, Fellerdilln, Dillbrecht, Offdilln, Weidelbach, Oberroßbach und Niederroßbach.
Die erste urkundliche Erwähnung Haigers stammt aus dem Jahr 778 n.Chr. Haiger ist damit die älteste der drei Städte an der Dill. Die anderen beiden Städte sind Dillenburg und Herborn. Die drei Täler Haigerbachtal, Aubachtal und Dilltal, in Mitten denen Haiger liegt, verhalfen der Stadt zu einer verkehrsgünstigen Lage.
Kulturell ansprechend mit vielen gut ausgebauten Wander- und Radwegen, entlang der waldreichen Mittelgebirgslandschaft präsentiert sich die Region Lahn-Dill.
Auf "Göthes Spuren" wandert man in der „Goethestadt“ Wetzlar – So sind hier viele gut erhaltene Barockbauten und Fachwerkhäuser aus der Zeit des großen deutschen Dichters erhalte ...
Kulturell ansprechend mit vielen gut ausgebauten Wander- und Radwegen, entlang der waldreichen Mittelgebirgslandschaft präsentiert sich die Region Lahn-Dill.
Auf "Göthes Spuren" wandert man in der „Goethestadt“ Wetzlar – So sind hier viele gut erhaltene Barockbauten und Fachwerkhäuser aus der Zeit des großen deutschen Dichters erhalten. Auch der in seiner Bauart einzigartige Wetzlarer Dom ist ein Besuch wert.
Malerisch im Lahntal eingebettet liegen die Städte Gießen und Marburg, welche über sehr schöne Altstädte verfügen. Besonders geschichtsträchtig ist die Burg von Marburg – hier kann man Luthers spuren folgen. Das berühmte Marburger Streitgespräch fand in der Burg statt.
Die Region um Biedenkopf ist geprägt durch viele Kurangebote. Das Ambiente der vielen kulturellen Schätze, welche hier zu finden sind, rundet Ihren ansprechenden Wellnessurlaub ab.
Die Naturbelassene Mittelgebirgslandschaft des Rothaargebirges lädt zum wandern ein. Viele Seen, kleine Bächlein und traumhafte Aussichtspunkte locken jeden Wanderfreund in die waldreiche Umgebung.