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Wacht am Rhein
Villa Lien
Villa Tramontana
Ehemaliges evangelische Pfarrhaus
Alte Schule
Villa Lien
Villa Tramontana
Ehemaliges evangelische Pfarrhaus
Alte Schule
Wacht am Rhein In der Bahnhofstraße 8 befindet sich das Eckhaus "Wacht am Rhein" in ortsprägender Lage. In ihm befindet sich heute eine Gaststätte. Das Bauwerk ist ein typisches Erzeugnis aufkommender kurstädtischer Bautätigkeit kurz nach 1900. Es ist ein zweistöckiger historisierender Fachwerkbau mit Walmdach. An der abgefassten Ecke des Bauwerks befindet sich ein pittoresker behelmter Diagonalerker und darunter ein panoramisches Wandgemälde des Rheintals. Bemerkenswert ist auch, dass der Erkerhelm und die Dachgauben in Schiefer gedeckt sind.
Villa Lien Die Villa Lien wurde 1896-1900 durch Georg Lien erbaut. In ihr ist heute eine Kurklinik, die Schlossbergklinik in Teilen untergebracht. Georg Lien war Spross einer alten Mümling-Grumbacher Müllersfamilie und der Begründer der Hackenfabrik in Etzen-Gesäß. Der Architekt war Professor Arthur Wienkoop aus Darmstadt. Die Villa Lien ist eine prächtige Fabrikantenvilla von großstädtischer Dimension. Es ist ein Putzbau mit Gliederung und Dekor aus Buntsandstein. Im Westen befindet sich ein bergfriedartiger Eckturm mit einem Fachwerkaufsatz, seitlich davor ein Risalit mir Schweifgiebel, davor ein Altan mit Veranda und Freisitz, beide von reichen Sandsteinballustraden begrenzt. Im Osten hat die Villa einen polygonalen Eckturm mit einer verschieferten welschen Haube. Durch den Ausbau zur Kurklinik ist die Innenausstattung weitgehenst verlorengegangen. Umgeben ist die Villa Lien von einem parkartigen Garten mit einem Baumbestand noch aus der Gründerzeit. Die Villa Lien ist ein herausragendes, weithin sichtbares Beispiel historischer Architektur im Odenwald.
Villa Tramontana Das Haus "Tramontana" in der Friedrich Ebert Sraaße 40 und das benachbarte Atelier in der Friedrich Ebert Straße 42 wurde im Jahr 1905 von dem Künstlerehepaar Mühlhäuser erbaut. Das Haus Tramontana ist ein verschachtelter Villenbau, bei dem sich gegiebelte Baukörper kreuzen, in dem sich secessisionistische Elemente mit historischen mischen. Vor allem die Villa ist ein kurioser, verspielter Jugendstilbau, in dem der Bildhauer zahllose kleine Proben seiner Kunst hinterlassen hat. Darunter sind geschnitzte Märchenfiguren in der Täfelung des Treppenhauses und Reliefs von Tieren- und Frauenköpfen an der Bossenquaderung des Außensockels. Insgesamt ist gesamte Ensemble geprägt durch die reiche Phantasie der Erbauer.
Ehemaliges evangelische Pfarrhaus Das ehemalige evangelische Pfarrhaus in der Elisabethenstraße 10 ist ein zweieinhalb-geschossiger Putzbau aus dem Jahr 1759. Es wird heute als Geschäfts- und Wohnhaus genutzt. In seinem schönen Gewölbekeller befindet sich eine Weinstube. Es ist ein drei bzw. fünf achsiger Baukörper, der ein Mansardendach mit Dachgauben hat. Dieser wohlproportionerte Barockbau ist einmalig in Bad König. Der Bau ist in jüngster Zeit restauriert worden, wobei auch die seitliche Freitreppe rekonstruiert wurde.
Alte Schule Die Alte Schule in der Schulstraße 7 stammt aus dem Jahre 1852. So steht es jedenfalls am Portal. Es ist ein hoher, dreigeschossiger Kubus zu je drei Fensterachsen, der von einem Zeltdach gedeckt wird. Die beiden unteren Geschosse in unverputzten Sandstein sind nur durch Stockwerkgesimse gegliedert, der dritte Stock ist ein Fachwerkaufbau, der neu verschindelt wurde. Nordwestlich schließt sich ein zweigeschossiger Nebentrakt mit einem Satteldach an. Die Alte Schule ein ansprechender klassizistisch-strenger Zweckbau, wie es ihn oft im Odenwald zu sehen gibt.
Nachdem Sie dem über 1250 Jahre alten Michelstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (historisches Rathaus von 1484, Michelstädter Burg mit dem Diebsturm, die Synagoge von 1791 mit dem jüdischen Museum) und der historischen Residenz- und Elfenbeinstadt Erbach mit seiner sehenswerten Altstadt, dem Deutschen Elfenbeinmuseum, Barockschloß mit Gräflichen Sammlungen, Alten Rathaus, historischen Städtel, Marktplatz und schließlich der spätbarocken ...
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und ...
Harmonie von Tradition und Moderne
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und wildreichen sagenumwobenen Odenwaldes. In und um Bad König bietet sich dem Besucher ein unverwechselbarer Erholungsraum. In dem überschaubar gebliebenen Städtchen mit Flair blickt man nicht nur stolz auf die einzige Thermalquelle im Odenwald und das dazugehörige tolle Gesundheits- und Freizeitbad, die Odenwaldtherme, sondern auch auf zwei Schlösser, zahlreiche Fachwerkgebäude sowie weitere besondere historische Hinterlassenschaften.
Geschichtliches Bad König ist eine der ältesten Siedlungen im Mümlingtal. Es war bereits in grauer Vorzeit Siedlungsplatz der Germanen. In der Römerzeit soll die Bezeichnung für den Ort Quintiacum gewesen sein. Quinticha ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. Bad König war schon im frühen Mittelalter befestigt und Mittelpunkt eines Zentgerichts und Zentamtes. Im Jahr 1477 wird "Künnig als Chur Maintzisch Lehn" an den Schenken Konrad von Erbach gegeben. 1747 kommt das Amt König in den Besitz der Grafen Erbach-Schönberg. Im Jahr 1948 darf sich König "staatlich anerkanntes Bad" nennen und 1980 erhält das Odenwälder Heilbad die Stadtrechte.
Informationen zu Bad König dankend erhalten von der Stadt Bad König (http://www.badkoenig.net)
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoh ...
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoher Zahl, welche nahezu einzigartig gut erhalten sind.
Der Geopark Bergstraße-Odenwald bringt dem faszinierten Besucher auf 3500 Quadratkilometer Fläche, erdgeschichtliche und landschaftsgestaltende Vorgänge näher. Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, sowie viele Spielideen für die Kleinen sorgen für einen familienfreundlichen Urlaub mit Lern- und Spaßeffekt.
Auch das „Welterbe Deutsche Limesstraße“ führt durch den Odenwald. Das größte Bodendenkmal Europas mit 550 km Länge zeugt von der 2000 jährigen Siedlungsgeschichte der Region.
Auch Sagenhaft geht es im Odenwald zu. So spielt die Nibelungensaga zum Teil im Odenwald und viele Gerüchte ranken sich um den Sterbeort Siegfrieds des Drachentöters, welcher hier von Hagen ermordet worden sein soll.
Die vielen kleinen Gässchen in der historischen Altstadt von Heppenheim mit behaglichen Cafes und Lokalen lassen das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.
Eine Besonderheit stellt die Elfenbeinstadt Erbach da. Freilich werden hier keine Elefantenstoßzähne mehr geschnitzt. Die kunstfertige Verarbeitung des Elfenbeins erfolgt mit Mammutstoßzähnen. In dem europaweit einzigartigen Elfenbeinmuseum können die Kunstwerke bestaunt werden.