Altes Schloss Am südlichen Ende des Schlossplatzes liegt erhöht das ehemalige Residenzschloss der Grafen von Erbach Schönberg. Das auf das Jahr 1559 zurückreichende Gebäude des Alten Schlosses hat eine breite, vielachsige Front und dominiert mit seiner Größe den gesamten Schlossplatz. Der steinerne Unterstock stammt noch aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Nach der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in den Obergeschossen das Fachwerk erneuert und neu verputzt. Im 20. Jahrhundert wurde die Außenfront bemalt. Auffällig ist der nach vorn abgewalmte Dachstuhl. Im Inneren befindet sich ein stuckierter Gartensaal von 1792/93. Bis 1927 nutzten die Grafen zu Erbach Schönberg das Schloss, dann schenkten sie das Alte Schloss der Stadt mit der Auflage, hier Wohnungen für Bedürftige einzurichten. Die Nutzung des Alten Schlosses wechselte in den folgenden Jahren häufig. Damit verbunden waren zahlreiche zum Teil unsachgemäße Umbauten. Mit der Aufnahme der Stadt in das Landesprogramm "Einfache Stadterneuerung" war es möglich, das Alte Schloss vollständig unter Berücksichtigung der historischen Bebauung zu sanieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Im Jahr 1993 war die Sanierung abgeschlossen. Seit dieser Zeit befindet sich das Heimatmuseum mit zwei Ausstellungsräumen im Erdgeschoss des Schlosses. Der grosse Rest des Schlosses dient seit 1993 als Rathaus und ist damit Sitz der Stadtverwaltung von Bad König geworden.
Neues Schloss Neben dem Alten Schloss liegt das Neue Schloss, das bis 1993 als Rathaus diente. Der sogenannte "Graf Christians Bau" wurde von Adam Becker aus Miltenberg 1792-93 nach Entwürfen des Gießener Kollegienrats Franz Ludwig von Cancrin gebaut. Es ist ein zweigeschossiger, spätbarocker Putzbau mit zurückhaltender Werksteingliederung in Sandstein, mit einem gegiebelten Portal und einem Mansardendach mit mittigem Zwerchhaus und Schweifgiebel. Bemerkenswert sind im Inneren die schöne Holztreppe des Zimmermanns Schillinger und die Stuckdecke im ehemaligen Speisesaal von Andreas Ditmar aus Gernsheim. Gleichzeitig entstanden die um einen Hof gruppierten Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude und Ställe, darunter der Kammerbau. Jüngere Verbindungstrakte schließen die Schlossteile zu einer homogenen Gruppe zusammen.
Rentmeisterei Das ehemalige Rathaus ist aus dem Jahr 1804 das jüngste der großen herrschaftlichen Gebäude, die den Schlossplatz umgeben. Es war ehemals die Rentmeisterei mit den gräflichen Reitställen im rückwärtigen Flügel. Es ist ein breitgelagerter, siebenachsiger Bruchsandsteinbau mit Walmdach. Im Erdgeschoss befindet sich eine Rundbogeneinfahrt mit einer Quaderrahmung mittig betont. Die Rentmeisterei wurde 1985 renoviert und dient der Stadt seitdem als Repräsentativbau, wo Empfänge und sonstige Feierlichkeiten stattfinden.
Barocktreppe Die Barocktreppe verbindet den Schlossinnenhof mit dem Lustgarten, der erhöht hinter dem Schloss und der evangelischen Kirche liegt. Es handelt sich bei dieser Barocktreppe um eine zweiläufige Freitreppe mit einem reichverziertem, gußeisernem Geländer. In den Treppenaufgang ist eine Brunnennische integriert, die diese Treppe besonders auszeichnet.
Lustgarten Der Lustgarten liegt erhöht hinter dem Schloss und der evangelischen Kirche und ist über eine Barocktreppe vom Schlossinnenhof aus oder von der Martin Lutherstraße zu erreichen. Der Lustgarten wurde 1794 als italienischer Park angelegt. Aus jener Zeit stammt auch ein Brunnen, der erst in den letzten Jahren wieder entdeckt und dann 1997 neu in Betrieb genommen wurde. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Garten in einen Landschaftspark umgestaltet. Aus jener Zeit stammt der alte, schöne Baumbestand, der den Lustgarten auch heute noch zu einem beliebten Aufenthaltsort macht. Eine Gedenktafel, die im Jahre 1992 dort aufgestellt wurde, erinnert an die Verlobung zwischen Wilhelmina, Königin von Holland und Heinrich von Mecklenburg-Schwerin, die in Bad König stattgefunden hat. Für die Kinder ist der Lustgarten heute besonders attraktiv. Im hinteren Teil des Lustgartens befindet sich nämlich der größte und wohl auch schönste Kinderspielplatz von Bad König.
Nachdem Sie dem über 1250 Jahre alten Michelstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (historisches Rathaus von 1484, Michelstädter Burg mit dem Diebsturm, die Synagoge von 1791 mit dem jüdischen Museum) und der historischen Residenz- und Elfenbeinstadt Erbach mit seiner sehenswerten Altstadt, dem Deutschen Elfenbeinmuseum, Barockschloß mit Gräflichen Sammlungen, Alten Rathaus, historischen Städtel, Marktplatz und schließlich der spätbarocken ...
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und ...
Harmonie von Tradition und Moderne
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und wildreichen sagenumwobenen Odenwaldes. In und um Bad König bietet sich dem Besucher ein unverwechselbarer Erholungsraum. In dem überschaubar gebliebenen Städtchen mit Flair blickt man nicht nur stolz auf die einzige Thermalquelle im Odenwald und das dazugehörige tolle Gesundheits- und Freizeitbad, die Odenwaldtherme, sondern auch auf zwei Schlösser, zahlreiche Fachwerkgebäude sowie weitere besondere historische Hinterlassenschaften.
Geschichtliches Bad König ist eine der ältesten Siedlungen im Mümlingtal. Es war bereits in grauer Vorzeit Siedlungsplatz der Germanen. In der Römerzeit soll die Bezeichnung für den Ort Quintiacum gewesen sein. Quinticha ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. Bad König war schon im frühen Mittelalter befestigt und Mittelpunkt eines Zentgerichts und Zentamtes. Im Jahr 1477 wird "Künnig als Chur Maintzisch Lehn" an den Schenken Konrad von Erbach gegeben. 1747 kommt das Amt König in den Besitz der Grafen Erbach-Schönberg. Im Jahr 1948 darf sich König "staatlich anerkanntes Bad" nennen und 1980 erhält das Odenwälder Heilbad die Stadtrechte.
Informationen zu Bad König dankend erhalten von der Stadt Bad König (http://www.badkoenig.net)
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoh ...
Das der Odenwald reich an Geschichte und Kultur ist beweisen nicht zu letzt gleich drei „Unesco Welterbestätte“, welche sich hier befinden.
Sind Sie neugierig geworden – Dann bringen wir Ihnen gerne die drei „Unesco Welterbestätte“ näher:
In der Grube Messel im gleichnamigen Ort befinden sich prähistorische Fossilien in hoher Zahl, welche nahezu einzigartig gut erhalten sind.
Der Geopark Bergstraße-Odenwald bringt dem faszinierten Besucher auf 3500 Quadratkilometer Fläche, erdgeschichtliche und landschaftsgestaltende Vorgänge näher. Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, sowie viele Spielideen für die Kleinen sorgen für einen familienfreundlichen Urlaub mit Lern- und Spaßeffekt.
Auch das „Welterbe Deutsche Limesstraße“ führt durch den Odenwald. Das größte Bodendenkmal Europas mit 550 km Länge zeugt von der 2000 jährigen Siedlungsgeschichte der Region.
Auch Sagenhaft geht es im Odenwald zu. So spielt die Nibelungensaga zum Teil im Odenwald und viele Gerüchte ranken sich um den Sterbeort Siegfrieds des Drachentöters, welcher hier von Hagen ermordet worden sein soll.
Die vielen kleinen Gässchen in der historischen Altstadt von Heppenheim mit behaglichen Cafes und Lokalen lassen das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.
Eine Besonderheit stellt die Elfenbeinstadt Erbach da. Freilich werden hier keine Elefantenstoßzähne mehr geschnitzt. Die kunstfertige Verarbeitung des Elfenbeins erfolgt mit Mammutstoßzähnen. In dem europaweit einzigartigen Elfenbeinmuseum können die Kunstwerke bestaunt werden.