Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und ...
Harmonie von Tradition und Moderne
Bad König ist das beste Beispiel dafür, wie sich Tradition und Moderne eindrucksvoll harmonisieren lassen. Das idyllisch gelegene Odenwaldstädtchen gestaltet sich heute als charmanter, vielseitiger Gesundheits-, Erholungs- und Erlebnisort besonderer Art.
Verträumt eingebettet, im grünen Mümlingtal, liegt Bad König im Herzen des wald- und wildreichen sagenumwobenen Odenwaldes. In und um Bad König bietet sich dem Besucher ein unverwechselbarer Erholungsraum. In dem überschaubar gebliebenen Städtchen mit Flair blickt man nicht nur stolz auf die einzige Thermalquelle im Odenwald und das dazugehörige tolle Gesundheits- und Freizeitbad, die Odenwaldtherme, sondern auch auf zwei Schlösser, zahlreiche Fachwerkgebäude sowie weitere besondere historische Hinterlassenschaften.
Geschichtliches Bad König ist eine der ältesten Siedlungen im Mümlingtal. Es war bereits in grauer Vorzeit Siedlungsplatz der Germanen. In der Römerzeit soll die Bezeichnung für den Ort Quintiacum gewesen sein. Quinticha ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. Bad König war schon im frühen Mittelalter befestigt und Mittelpunkt eines Zentgerichts und Zentamtes. Im Jahr 1477 wird "Künnig als Chur Maintzisch Lehn" an den Schenken Konrad von Erbach gegeben. 1747 kommt das Amt König in den Besitz der Grafen Erbach-Schönberg. Im Jahr 1948 darf sich König "staatlich anerkanntes Bad" nennen und 1980 erhält das Odenwälder Heilbad die Stadtrechte.
Informationen zu Bad König dankend erhalten von der Stadt Bad König (http://www.badkoenig.net)
Friedhofskapelle Ungefähr 1 km östlich von Bad König steht die Friedhofskapelle auf einer leichten Bodenerhebung im Kimbacher Tal. Die Kapelle besteht aus einer spätgotischen Vorhalle aus dem Jahre 1514, einem rechteckigem Langhaus und einem ebenfalls rechteckigen, eingezogenem Chor, der die Spuren einer nachträglichen Verlängerung aufweist. Ein monolithisches Fenster in der Südwand und ein vermauertes Portal mit Dreieckssturz ließen einige Forscher schließen, dass der Kernbau karolingischen Ursprungs ist, das heißt aus dem 1. Viertel des 9. Jahrhunderts stammt. Die Friedhofskapelle wäre damit nach der Einhardsbasil ...
Altes Schloss Am südlichen Ende des Schlossplatzes liegt erhöht das ehemalige Residenzschloss der Grafen von Erbach Schönberg. Das auf das Jahr 1559 zurückreichende Gebäude des Alten Schlosses hat eine breite, vielachsige Front und dominiert mit seiner Größe den gesamten Schlossplatz. Der steinerne Unterstock stammt noch aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Nach der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in den Obergeschossen das Fachwerk erneuert und neu verputzt. Im 20. Jahrhundert wurde die Außenfront bemalt. Auffällig ist der nach vorn abgewalmte Dachstuhl. Im Inneren befindet sich ein stuckierter Gartensaal von 1792/93. B ...
Wacht am Rhein In der Bahnhofstraße 8 befindet sich das Eckhaus "Wacht am Rhein" in ortsprägender Lage. In ihm befindet sich heute eine Gaststätte. Das Bauwerk ist ein typisches Erzeugnis aufkommender kurstädtischer Bautätigkeit kurz nach 1900. Es ist ein zweistöckiger historisierender Fachwerkbau mit Walmdach. An der abgefassten Ecke des Bauwerks befindet sich ein pittoresker behelmter Diagonalerker und darunter ein panoramisches Wandgemälde des Rheintals. Bemerkenswert ist auch, dass der Erkerhelm und die Dachgauben in Schiefer gedeckt sind.
Villa Lien Die Villa Lien wurde 1896-1900 durch Georg ...
Schwimmbadstraße 8 In der Schwimmbadstraße 8 befindet sich das große Wohnhaus einer aufgelassenen Hofreite, welches heute als Appartementhof für Feriengäste genutzt wird. Es ist ein vorzüglicher, dreizoniger Fachwerkbau von klassizistischer Strenge. Es stammt aus dem Jahre 1818, so steht es auf dem Sims aus Bundsandstein über der Kellertür. Im Zuge der Renovierung im Jahre 1990 ist dieser Fachwerkbau um eine 4. Zone mit einer Erdgeschosslaube nach hinten erweitert worden. Außerdem kennzeichnet das Haus das Krüppelwalmdach und die Verschindelung der Wetterseite. Beachtenswert sind auch die noch vorhandenen Teile der ...
Großer See im Kurpark Am Anfang war nichts als ein feuchter Wiesengrund nahe der Mümling. Bereits 1952 wurden im damaligen Kurort König Überlegungen angestellt, den Wiesengrund zu einem Kurpark umzugestalten, um König eine größere Attraktivität zu verleihen. Dabei sollten zwei größere Gewässer geschaffen werden, die allerdings große Erdbewegungen voraussetzten. Um dieses Vorhaben mit erschwinglichen Kosten realisieren zu können, kam man auf die Idee, einer in Mannheim stationierten Pioniereinheit eine Übungsmöglichkeit für den Einsatz ihres schweren Geräts zu bieten. Die Gemeinde übernahm die Kosten für die Unterbri ...
Das Vetter Museum ist im Dezember des Jahres 1999 auf private Initiative hin gegründet worden, um dem Werk des Heimatmalers einen gebührenden Platz in der Öffentlichkeit zu geben. Das Museum ist in der Alexanderstraße zu finden. Neben Werken des volkstümlichen Zeichners und Malers sind auch etliche präparierte Tiere aus der lokalen Fauna zu bewundern. Öffnungszeiten: sonntags 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr - Eintritt frei ...
Nachdem Sie dem über 1250 Jahre alten Michelstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (historisches Rathaus von 1484, Michelstädter Burg mit dem Diebsturm, die Synagoge von 1791 mit dem jüdischen Museum) und der historischen Residenz- und Elfenbeinstadt Erbach mit seiner sehenswerten Altstadt, dem Deutschen Elfenbeinmuseum, Barockschloß mit Gräflichen Sammlungen, Alten Rathaus, historischen Städtel, Marktplatz und schließlich der spätbarocken ...