Mossautal im Odenwald ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt im Odenwaldkreis auf 300 bis 500 Metern Höhe ü. NN.
Die Nibelungenstraße (B 47) berührt Mossautal im Norden, die Siegfriedstraße (B 460) führt im Süden durch die Gemeinde. Die wald-, wild- und wasserreiche Landschaft ist ein ideales Urlaubsland im Unesco Geopark Naturpark Bergstraße-Odenwald am Marbach-Stausee, d ...
Mossautal im Odenwald ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt im Odenwaldkreis auf 300 bis 500 Metern Höhe ü. NN.
Die Nibelungenstraße (B 47) berührt Mossautal im Norden, die Siegfriedstraße (B 460) führt im Süden durch die Gemeinde. Die wald-, wild- und wasserreiche Landschaft ist ein ideales Urlaubsland im Unesco Geopark Naturpark Bergstraße-Odenwald am Marbach-Stausee, dem größten Stillgewässer des Odenwaldes.
Die Gemeinde Mossautal ist in 5 Ortsteile gegliedert. Dies sind: Güttersbach Hiltersklingen Hüttenthal Ober-Mossau Unter-Mossau (Sitz der Gemeindeverwaltung)
Auf zahlreichen Bauernhöfen sind ausgezeichnet ausgestattete Ferienwohnungen eingerichtet. Alt eingesessene Gaststätten bieten odenwaldtypische Spezialitäten an. Tagungshotels bieten Seminarmöglichkeiten nach neuestem Standard. Seit über 200 Jahren braut die Privat – Brauerei Schmucker ein Bier aus quellfrischem Odenwaldwasser. In der kleinsten Privatmolkerei Hessens kann man die Herstellung der europaweit geschützten Käsespezialität, des Odenwälder Frühstückkäses, hautnah miterleben. Und die Lachsforellen aus Hüttenthal sind eine weit über den Odenwald hinaus bekannte Köstlichkeit. Hauptgewerbe ist nach wie vor die Land- und Forstwirtschaft. Quelle: http://www.wikipedia.de
Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen von der Gemeinde Mossautal.
Die Papier-Mühle, ein Zweiseitgehöft, besteht aus einem großen Fachwerk-Mühlengebäude mit Krüppelwalmdach und einer im rechten Winkel dazu stehenden Stallscheuer. Die Papiermühle gehörte wie eine Reihe weiterer Mühlen des Mossautales ehemals zu einem Hubengut. Im Jahre 1757 erfolgte mit dem Neubau des Wohn- und Betriebsgebäudes die Trennung von der Hube des "Danielsbauern". Die Umwandlung in eine Getreidemühle erfolgte 1857. Oberschlächtiges Mühlrad und Mahlwerk sind noch funktionsfähig. Selbst aus der Zeit der Papierherstellung existieren noch einige Gerätschaften wie der große Leimkessel und ein Teil eines Schöpfrahmens. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist die Familie Ihrig im Besitz des Anwesens, das sich vorzüglich in die reizvolle Tallandschaft einfügt. Der ursprüngliche Rohstoff des Papiers waren Lumpen aus Leinen (Hadern), die mittels eines Stampfwerks zerkleinert wurden. Danach wurde unter Zugabe von Wasser die Papiermasse hergestellt und mit Knochenleim versetzt. Dieser Brei kam in eine große Bütte, aus der der Papiermacher mit einem Handrahmen das sogenannte Büttenpapier schöpfte, das anschließend getrocknet wurde. ...
Der bereits im Jahre 795 im Lorscher Kodex als Grenzpunkt unter anderem mit dem Hildegeresbrunnen zusammen genannte Lintbrunnen soll der allein richtige Ort sein, an dem Hagen von Tronje während eines Jagdausfluges der Burgunder in den Odenwald aus Gefolgschaftstreue gegenüber der Königin Brunhild den Held Siegfried erschlagen hat. Bereits 1858 tritt der Erbacher Oberpfarrer und bedeutende Historiker Gustav Simon für diese Deutung ein. Doch machen weitere Orte, unter anderem der Siegfriedbrunnen bei Gras-Ellenbach und der Linden- oder Siegfriedbrunnen bei Heppenheim ihm diesen Ruhm streitig. Die Hüttenthaler Anlage wurde 1 ...
Die Güttersbacher Kirche, bis zur Reformation Wallfahrtsort, zählt zu den Quellkirchen des Odenwaldes. Im gewölbten Keller des benachbarten Pfarrhauses (Hüttenthaler Straße 41), erbaut 1594-96, tritt diese Quelle hervor. Die Pfarrkirche wird 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Die ältesten Werkstücke des Turms sind romanisch. Der im Kern noch frühgotische Kirchensaal erhielt im Barock eine kassettierte Flachdecke. Der eingezogene Rechteckchor ist 1480 datiert. Unter der Ausstattung hervorzuheben sind die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert und die Orgel von 1740. Der Taufstein, um 1300 entstanden, befindet sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, Außerhalb der Kirche steht am Chorhaupt ein spätgotischer Sandsteinkruzifixus von 1503; wenig später, 1507, stiftet Mathias Gotz aus Olten das Kreuz vor der Kirche. Der Chor ist mit einem gotischen Sterngewölbe (entstanden 1480) und eindrucksvollen Deckenmalereien (um 1500) ausgestattet. Der Altar mit der Originalplatte aus heimischem Buntsandstein stammt noch aus dem Mittelalter, desgleichen die Sakramentnische und die vorreformatorischen Weihekreuze. Die um die Kirchhofslinde herumgeführte Steinbank und de ...
Spätestens 1252 gründete der Johanniterorden auf den Ruf der Erbacher Schenken die Johanniterpfarrei in dem alterbachischen Dorf Ober-Mossau. Von dem älteren Kirchenbau sind noch der Chor, die untere Turmmauer und die Nordseite des Kirchenschiffs erhalten. Im Jahre 1501 erfuhr die Kirche nach Süden eine Erweiterung. An drei Stellen der Kirche ist noch das Johanniterkreuz zu sehen. Der rippengewölbte Chor im unteren Turmgeschoß ist durch einen Triumphbogen vom Langhaus getrennt. Die Konsolen der Wölbungsrippen tragen Reliefbilder (Stierhaupt, Kelch, Lilien ). In den Wölbekappen befinden sich gotische Wandgemälde von Cherubfiguren, im Gewölbescheitel ein plastisches menschliches Lockenhaupt. Die Sakramentnische stammt noch aus der Gründungszeit der Kirche. In Chor wird ein Grabstein von 1504 aufbewahrt; er ist das älteste Eisenhauerdenkmal im Odenwald. Rudimente eines Sühnekreuzes und das Bruchstück eines Grabsteines für einen Geistlichen sowie ein Bauteil eines Rippengewölbes werden im Kirchenschiff unter der Orgelempore aufbewahrt. Daneben steht der alte und heute wieder benutzte Taufstein aus der Gründungszeit der Kirche. Steinere Bauurkunden belegen inschriftlich die Daten "a(nno) dom(in)i 1500" und "1501". Zwei hölzerne Sargtragen werden im benachbarten Gehöft Bär/Kübler aufbewahrt. ...
Eine entspannende Radtagestour, die ca. 21 km von Mossautal über Grasellenbach nach Wald-Michelbach führt, also quer durch das Marbachtal und den Überwald im Naturpark Bergstraße-Odenwald, dem Jagdrevier der Nibelungen und eine Oase der Stille, Ruhe und Erholung. Am Ziel in Wald-Michelbach erwartet uns der „Alte Bahnhof" der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Eisenbahnstrecke Mörlenbach nach Wald-Michelbach. Der Endpunkt dieser Bahn wa ...
Nachdem Sie dem über 1250 Jahre alten Michelstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten (historisches Rathaus von 1484, Michelstädter Burg mit dem Diebsturm, die Synagoge von 1791 mit dem jüdischen Museum) und der historischen Residenz- und Elfenbeinstadt Erbach mit seiner sehenswerten Altstadt, dem Deutschen Elfenbeinmuseum, Barockschloß mit Gräflichen Sammlungen, Alten Rathaus, historischen Städtel, Marktplatz und schließlich der spätbarocken ...